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Herbstlager Lernende 2014 in Torgon

18.12.2014

Vom 13. Oktober bis zum 18. Oktober waren wir, 30 Lernende mit einem Leitungsteam, im Lager in Torgon, Wallis. Die Gegend um Torgon ist sehr schön, leider spielte das Wetter nicht immer mit.
Im Lager haben wir verschiedene Programme durchgeführt, die meist von den Lernenden selbst geplant und organisiert wurden. Zu den Aktivitäten gehörten Mannschafts-Spiele, verschiedene Wettbewerbe im Haus oder Draussen. Zwei Ausflüge, organisiert vom Leitungsteam, rundeten das abwechslungsreiche Wochenprogramm ab.

Gerne geben wir Ihnen einen Einblick, was wir alles gemacht haben…

Mit Kennenlernspielen haben wir begonnen, gefolgt von der ersten Abendaktivität im Haus. Der nächste Tag startete mit „Body Fit“, danach kam die „Olympiade“, wo wir in Zweiergruppen bei verschiedenen Spielen gegeneinander antraten. Der Abschluss bildete  eine Nachtaktivität draussen, bei der wir unter anderem eine Stafette gemacht haben. Am dritten Tag führte uns ein Ausflug zuerst in die Salzminen in Bex, danach in den Aquapark bzw. zum Schloss Chillon. Den Abschluss genossen wir mit einem herrlichen Essen in der Pizzeria. Der Orientierungslauf prägte den nächsten Tag und schloss mit verschiedenen Spielen draussen ab. Der letzte Tag begann mit einem Mannschaftsturnier mit den Sportarten Basketball, Fussball und Unihockey in der Turnhalle von Aigle. Nach einem  Kurzausflug in die Innenstadt von Aigle besichtigten wir das Schwerverkehrszentrum und die Motorfahrzeugprüfstation in St. Maurice. Der letzte Abend wurde geprägt vom Lachen; wir haben selbstgeschriebene Sitcoms vorgeführt.

Was uns am meisten gefallen hat…

In dieser Woche haben wir uns viel bewegt und waren oft an der frischen Luft, was für die meisten von uns eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag war. Uns haben alle Programme die von den Lernenden geplant und durchgeführt wurden, sehr viel Spass gemacht. Für uns Lernende war es eine Herausforderung, so einen Programmblock selber zu gestalten. Die Ausflüge waren abwechslungsreich, interessant und haben für gute Laune gesorgt. Aber das grösste Highlight war das leckere Essen; Hanspeter und Karin Uhlmann haben uns kulinarisch verwöhnt. 

Was hat uns das Lager gebracht?

Wir haben viele neue Kontakte geknüpft, was sich später sicher als hilfreich erweisen wird. Zudem haben wir auch an Selbstkompetenz gewonnen, da wir verschiedene neue  Aufgaben bewältigen mussten. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam hat sich das gegenseitige Vertrauen und Verhältnis gefestigt.

Warum wir es den anderen Lernenden empfehlen würden…

Weil es riesig Spass gemacht hat, wir viele neue Leute kennengelernt und mal etwas anderes erlebt haben.

von Jasmin Mischler und Kosovare Fazliu

 

Interview mit Marcel Rothen, Hauptleiter Herbstlager.

Marcel, wie viele Herbstlager für Lernende hast du schon geleitet?

Meine erste Erfahrung sammelte ich 2004 in Grächen. Zusammen mit einem Team aus der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (Christine Graf, Thomas Rutishauser /Hauptleiter, Christian Saladin, Marko Bahrke und Oliver Gattlen) bildeten wir das Leitungsteam und erlebten zusammen eine spannende Woche bei strahlendem Sonnenschein. Begeistert durch diese Erfahrung habe ich alle weiteren Herbstlager im Leitungsteam begleitet. In diesem Jahr habe ich das 2. Mal die Hauptleitung übernommen.

Welchen Unterschied macht es für Dich, Hauptleiter oder Mitleiter zu sein?

Die Gesamtverantwortung für 37 Menschen zu tragen ist die grösste Herausforderung. Aber am Ende ist die Teamleistung der Lagerleitung entscheidend für das Gelingen.

Was hat Dich bewogen, die Hauptleitung zu übernehmen?

Die personellen Wechsel in der Berufsbildung bei der BKSD führten zu Vakanzen im Leitungsteam. Mir war bewusst, dass ein wichtiger Teil in der Ausbildung und der Vernetzung der Lernenden ohne das jährliche Herbstlager fehlen würde. Den Ausschlag die Hauptleitung zu übernehmen, hat das erfahrene Leitungsteam und die Unterstützung der FKD gegeben.

Gab es in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis?

Auch in diesem Lager bewunderte ich die mutigen jungen Menschen. Sie entschieden sich am einwöchigen Lager mitzuarbeiten, ohne die meisten anderen Teilnehmer/innen zu kennen. Den Prozess zu begleiten, wie sich die Teilnehmer/innen organisieren, um die gestellten Aufgaben zu lösen, ist jedes Mal spannend und meistens nicht konfliktfrei.

Was hast du geschätzt?

Die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Leitungsteam (Nadia Greiner, Loris Schwärzler, Irene Uhlmann, Kurt Frei sowie Karin und Hanspeter Uhlmann (welche für das leibliche Wohl sorgten). Den Ideenreichtum und die unbändige, positive Energie der Lernenden. Ebenso das „Zusammenraufen“ und die Spontanität der Lernenden für die Gruppenarbeiten.

Was erachtest du am Programm als besonders wichtig?

Das Lernen der verschiedenen Rollen, welche die Gruppenteilnehmer/innen einnehmen müssen, um ein Programm für 30 Personen zu gestalten und durchzuführen. Ich möchte an dieser Stelle allen verantwortlichen Personen in der Kantonalen Verwaltung einen besonderen Dank aussprechen, die das Herbstlager unterstützen und dieses Engagement erst möglich machen.

Es ist eine Freude zu sehen, wie viele ehemalige Lernende ihre berufliche Karriere in der Kantonalen Verwaltung gestartet haben und weiterhin hier tätig sind.

Interview Nadia Greiner

Rückmeldungen von Teilnehmenden:

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